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UNSERE ETHIKCHARTA

Unser Engagement für Sie, Ihre Angehörigen und alle unsere Partner beruht auf den Werten, die in unserer Ethikcharta verankert sind: Humanismus, Wohlwollen, Optimismus, Partnerschaft, Qualität, Verantwortung und Wissen. Diese gemeinsamen Grundwerte leiten unsere Praxis und die Entwicklung unserer Leistungen für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen und ergänzen die geltenden Richtlinien und Vorschriften. Durch die hiernach erläuterten Werte verpflichten wir uns:

Humanismus

  • Ihre Würde als ein zentraler Wert zu betrachten und Ihre Gesundheit in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen.
  • für die Einhaltung der Menschenrechte zu sorgen.
  • Ihnen eine personalisierte Behandlung und Begleitung vorzuschlagen, die Ihrer biologischen, psychischen, kulturellen, sozialen, umweltbezogenen und spirituellen Dimension Rechnung trägt.
  • Ihnen das Recht auf Gleichbehandlung zu garantieren – unabhängig von Ihrem Geschlecht, Ihrem Alter, Ihrer Herkunft, Ihrem Glauben, Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer sexuellen Orientierung, Ihrer beruflichen Situation oder Ihrem sozialen Status.

Wohlwollen

  • Ihnen zuzuhören und uns Zeit zu nehmen, um Sie zu verstehen.
  • die Gastfreundschaft zu kultivieren, indem wir Ihnen bei Ihrer Aufnahme wohlwollend, herzlich und offen begegnen.
  • einen gemeinschaftlichen Betreuungsrahmen zu bieten, in dem Ihre Individualsphäre so weit wie möglich gewahrt wird.

Optimismus

  • mit Ihnen an der Förderung Ihrer Gesundheit und an der Verbesserung Ihrer Lebensqualität zu arbeiten.
  • Ihr Leiden zu erkennen und zu lindern, Sie bei der Wiedererlangung Ihrer Gesundheit zu unterstützen, Ihre Ressourcen zu mobilisieren und zu stärken, Rückfällen vorzubeugen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.
  • Sie im guten Einfluss zu unterstützen, den Sie auf Ihre Umgebung und auf Ihre eigene Existenz ausüben können, damit Sie ein neues Gleichgewicht in Ihrem Leben finden.
  • mit Ihnen und Ihren Angehörigen nach der respektvollsten Lösung zu suchen, wenn wir mit komplexen Situationen und möglichen Dilemmas wie dem Gegensatz zwischen persönlicher Autonomie und Schutzpflicht konfrontiert sind.

Partnerschaft

  • Bedingungen zu bieten, die der Entwicklung einer therapeutischen Beziehung förderlich sind, weil dieser Prozess für die Ausarbeitung und Verwirklichung Ihres Behandlungsprojekts unentbehrlich ist.
  • Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen, Solidarität und Empathie als Triebkräfte dieser Beziehung zu fördern.
  • interdisziplinäre Fachkompetenzen zu bieten, die auf Ihre Situation und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
  • den Kontakt und die Zusammenarbeit mit allen Personen aus Ihrem sozialen Netz zu fördern: mit Angehörigen, Therapeuten und anderen involvierten Partnern.
  • diese Werte der Kooperation, des Einvernehmens und der Mobilisierung, die Ihrer Recovery bzw. Erholung zuträglich sind, zu fördern.

Qualität

  • eine fachliche Betreuung möglichst nahe an Ihrem gewohnten Lebensumfeld zu entwickeln, indem wir unsere Leistungen adäquat koordinieren und die Behandlungskontinuität sicherstellen.
  • Leistungen auf Deutsch und auf Französisch sowie, soweit ratsam, Übersetzungen in die anderen Sprachen zu bieten und zu entwickeln.
  • unsere Leistungen unter Berücksichtigung der Meinung unserer Patienten und Partner zu beurteilen – insbesondere durch Qualitäts- oder Zufriedenheitsumfragen.
  • Ihre Patientenrechte zu wahren: Auskunftsrecht, Zugang zur Patientenakte, freie Einwilligung nach Aufklärung, Verfassung einer Patientenverfügung oder Begleitung durch einen therapeutischen Vertreter.
  • Ihnen die erforderlichen Informationen über die beabsichtigte Behandlung zu erteilen, damit Sie Ihre Einwilligung geben und sich zuversichtlich in Ihrem Behandlungsprojekt einsetzen können.
  • alle Informationen, die im Rahmen der therapeutischen Beziehung gesammelt werden, vertraulich zu behandeln.

Verantwortung

  • zu berücksichtigen, dass wir gegenüber der Gemeinschaft und der Bevölkerung eine gewisse Verantwortung für das gute Zusammenleben und das Gemeinwohl tragen.
  • die psychische Gesundheit und die Prävention in der Freiburger Gesellschaft zu fördern.
  • ein kritisches Auge für unsere eigene Einstellung und Praxis zu bewahren.
  • die verfügbaren Ressourcen angemessen, wirksam, effizient und im Einklang mit der nachhaltigen Entwicklung zu nutzen.

Wissen

  • dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeitenden eine mit ihrer Funktion übereinstimmende Ausbildung haben und sich in den vorbildlichen Verfahren weiterbilden können, um mit den Entwicklungen der Gesundheitsversorgung Schritt zu halten.
  • als kantonales psychiatrisches und psychotherapeutisches Kompetenzzentrum für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen Ausbildungsaufgaben wahrzunehmen.